Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback
   11.06.15 14:42
    Ich habe es meiner Tocht



http://myblog.de/tweety77

Gratis bloggen bei
myblog.de





Kind mit ADS,geringer Impulskontrolle und Angststörung...

die Hauptaufgabe in meinem Leben. Die Diagnose bekam ich, als mein Kind in der zweiten Klasse war. Die Zeit,die ich unwissend über diese Schwäche( ich nenne es niemals Erkrankung) mit ihm verbrachte, war schwer. Ich dachte mein Kind wäre ein Tyrann. Auch das soziale Umfeld dachten nur an ein nicht ausreichend erzogen es Kind,was seiner Mama auf der Nase rumtanzt. Wutausbrüche, Aggressionen waren täglich an der Tagesordnung. Ein normales Familienleben war nicht mehr möglich. Erst als mein Kind mit acht Jahren von Suizid sprach, erkannte ich den Hilfeschrei. Nur geht man nicht mal schnell zum Arzt und gut. Termin zur Diagnostik war langwierig. Sechs Monate Wartezeit. Aber dann ging allesschnell. Endlich wusste ich,was los war. Wir bekamen Termine zur psychiatrischen Therapie. Die Frage von Medikamenten stand im Raum. Anfänglich lehnte ich ab...man hört ja viel von Nebenwirkungen usw. Aber es wurde nicht besser. Schule und Hausaufgaben waren kaum zu bewältigen. Ich entschied mich für die Arznei....und sie schlug schnell an. Mein Kind wurde ruhiger,konzentrierter. Alles im sozialen Umfeld wirkte positiv. DOCH es war nicht mehr mein Kind. Null Appetit bis abends...dann begannen die Fressattacken. Trotzdem nahm er fünf Kilo ab. Die Fröhlichkeit aus seinem Gesicht war verschwunden. Nach zwei Jahren Medikamenten und Therapien merkte ich,das ihn das erst recht krank gemacht hatte. Er selbst wollte die Medis nicht mehr nehmen. Mit Absprache der Ärztin wagten wir den Versuch. Das Leben stellte ich komplett um. Wir zogen um,Schulwechsel auf eine weiterführende Schule stand eh an. Ich als Mutter musste lernen mich zu ändern. Das Zauberwort sollte sein:*liebevolle Konsequenz*. Ein -Nein-musste ein Nein bleiben. Diskussionen sollten sofort abgewendet werden, Wutausbrüche ignoriert. Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber wir kämpften uns durch. Der Lohn war ein Hund...sein Lebenswunsch. Heute 1,5 Jahre später...immer noch ohne Medikamente. Gefährlich wird es nur,wenn der rote Faden,der uns durch den Tag bringt, reißt. Wie heute...hoppala er braucht ja bis morgen ein Referat für Religion. Festgestellt hat er es am Nachmittag. Schimpfen...streiten...die Schuld für das Vergessen bei anderen suchen. Ich musste tief durch armen...ruhig bleiben. Schimpfwörter,weil ich seine sehr unfreundliche Bitte nach Hilfe ignorierte. Die Angst verursachte ihm Unwohlsein, was sich seiner Meinung nach bis morgen nicht ändern würde. Unlust war sein Hauptproblem. Ich machte ihm klar, das er auch ohne Referat von mir morgen zur Schule müsste und ein sechser nicht mein Zeugnis ruinierte. Zeit zum Nachdenken und Lernen ermögliche ich ihm durch Medienstop(Tablet,Handy und Fernsehen). Zusammen nach freundlichem Bitten hatten wir das Referat fertig. Abends kam die Langeweile. Ein Beschäftigen ohne Medien ist heute für viele traurigerweise so schwer. Diskussionen kamen wieder auf...Handeln. Aber ich blieb hart. Mein Kind aber auch. Ich merkte, es kochte wieder hoch. Meine Erste Hilfe Massnahmen dafür ...völlige Ignoranz. Kopfhörer in die Ohren,Lieblingsmusik an...nichts anderes mehr hören. 15 min später...mein Kind liegt auf dem Bett und LIEST. Das ausgesuchte Buch aus der Bücherei mit dem Namen"Nightmares...die Schrecken der Nacht". Ich legte mich zu ihm und bat ihn mir etwas daraus vorzulesen. Alles war wieder friedlich. Nach einer Stunde Lesen wollte er sich nicht losreißen vom Buch...ich liebe mein Kind. so wie es ist. Und ich bin stolz, das wir den harten Weg bis heute zusammen gegangen sind...mit Erfolg.
14.6.15 21:17
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung